Klare Luft, kühles Wasser, satt grüne Bäume, über 300 Meter hohe Felswänden – die Kola-Bucht bei Murmansk. Hier lag U-434, bereit für seine letzte große Reise durch die Barentssee und das europäische Nordmeer nach Hamburg.
Im August 2002 war es soweit, ein finnischer Hochsee-
schlepper zog den 90,16 Meter Riesen langsam ins offene Meer, Richtung Hamburg. Es dauerte je-
doch nicht lange und U-434 wurde vom russischen Geheimdienst ge-
stoppt. Er durchsuchte das Boot fünf Tage lang, danach ging die Reise weiter. Aufgrund dieser Verzögerung tauchte das Boot nicht auf dem Radar der norwe-
gischen Küstenwacht auf.
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